Sonntag, 18. Januar 2009

Allein unterwegs...

nachdem ich mich nach den Feiertagen für ca. 1 1/2 Wochen bei Kara und Rachel in Wellington eingenistet hatte, wurde es wieder Zeit fuer mich weiter zu reisen. Ich bin die Westkueste hochgefahren, zunächst nach Wanganui. Dort bin ich gefühlte tausend Treppen zu einem Aussichtspunkt hochgelaufen. Oben musste ich dann feststellen, dass man auch mit einem Fahrstuhl hochfahren kann. Naja, den hab ich dann für den Abstieg genommen. Die Aussicht von dem Turm ist beeindruckend ueber die ganze Stadt und wenn man Glueck hat kann man sogar die Südinsel sehen. Ich hatte kein Glueck!
Zum Übernachten habe ich mich dann zu anderen Camoervans am Strand gestellt. Gegen 10 kam dann allerdings die Polizei und meinte, ich sollte lieber näher zur Stadt uebernachten, da dort eine Gang unterwegs ist und es vor allem am Wochenende sehr gefaehrlich sei, dort zu campen. Ja somit habe ich mich dann halt mitten an eine Hauptstrasse gestellt und dort im Auto geschlafen. Am nächsten Tag ging´s weiter zum Surfhighway. Surfen war ich dieses mal nicht, dafür aber schwimmen. Ich hatte mich ueber Nacht wieder an eine Hauptstrasse gestellt und wurde dann morgens von einem netten Mann geweckt. er machte mich darauf aufmerksam, dass es nicht gerne gesehen wird, einfach so an der Strasse zu übernachten. Er kommt vom Concil und war auch ganz ueberrascht, dass die Polizei gesagt hatte, dass es besser sei an einer Hauptstrasse in der stadt zu übernachten. So ganz einig sind die sich hier in Neuseeland wohl nicht.
Weiter gings dann nach New Plymouth. Dort habe ich einen Berg bestiegen, war echt anstrengend und den Tag darauf habe ich eine Wanderung beim Mt. Taranaki gemacht. Der Berg ist bekannt aus dem Film "The Last Samurai". Abends war ich auf einem Festival of lights. Dort spielen jeden Abend Livebands. Da ich ja jetzt schon etwas trainiert war mit dem Wandern habe ich mir gedacht den Tongario crossing im Tongario National Park zu machen zu absolvieren. Zur Vorbereitung war ich schon einen Tag zuvor in Whakapa Village angereist. Von dort fahren Busse zu den Start- und Endpunkt des crossings. Nachdem ich den Bus gebucht und Wanderschuhe geliehen hatte, habe ich mich in mein Auto gesetzt und gelesen. Plötzlich kommt eine Frau zu mir und hat mich gefragt, ob ich im Auto übernachte. Als ich bejaht habe, hat sie, Colleen und ihr Mann Paul, mich eingeladen, bei sich in dem Ferienhäuschen zu übernachten. Die beiden Australier hatten vier Betten frei und haben sich somit gedacht, dass ich bei ihnen bleiben kann und somit nicht im Auto schlafen muss. Echt total lieb von den beiden. Wir haben dann den ganzen Abend zusammen verbracht. Zusammen haben wir eine Route fuer Australien zusammengestellt, wenn Logi mich dort besucht. Sie haben mich auch eingeladen bei ihnen zu wohnen, wenn ich in Cairns in Australien bin. Ja, solche nette Menschen trifft man hier;)
Am nächsten Morgen ging´s dann bereits um 7:00 Uhr los zu der Wanderung. Wir hatten gutes Wetter und alles fing auch ganz gut an. Die Wanderung war teilweise doch schon anstrengend, da man einen hohen Berg hochklettern muss. Die Aussicht von dort oben entschädigt einen aber für die Anstrengung, sie ist wirklich super. Man blickt auf die Krater und auf die Kraterseen und man kann sogar den Taupo Lake von dort oben sehen. Der Wanderweg verläuft zwischen zwei Vulkanen, der eine ist als Schicksalsberg aus "Herr der Ringe" bekannt. Beim Abstieg bin ich blöderweise auf einen doofen lockeren Stein getreten und mit dem Fuß umgeknickt. Erst war noch alles okay, aber nach 10 Minuten fingen die Schmerzen an, war auch noch der operierte Fuss. Für eine Strecke die eigentlich eine Stunde dauert habe ich dann mal drei Stunden gebraucht. Ein Mann, der mich schon im bus gesehen hatte, hat dann bemerkt, dass mit mir nicht in Ordnung war und ist zur Hütte gelaufen um Hilfe zu holen. Allerdings ohne mein Wissen, da ich eigentlich vor hatte in der Hütte zu schlafen und am nächsten Tag die Strecke zu beenden. Als dann ein Mädel mit einer First Aid Box kam, war ich auch erstmal ganz perplex und hab sie weitergeschickt. Sie hatte aber keine andere verletzte person gesehen und ist wieder zurueckgekommen. Bei der Hütte hat sie sich dann meinen Fuss angeschaut und festgestellt, dass er etwas angeschwollen war. Ein anderer Wanderer, der auch seinen Fuss verletzt hatte, hat dann etwas Panik geschoben und nachdem das Mädel dann ihren Chef angerufen hat,um sich Rat zu holen, hiess es dann, ich muss am selben Tag noch runter und darf die Nacht nicht in der Hütte verbringen. Beim Versuch runterzulaufen ist es allerdings gebleiben. Wegen der starken Schmerzen konnte ich nicht laufen und kurzerhand wurde ich dann mit einem Helikopter zusammen mit der Nothelferin vom Berg geholt.Der Flug war echt toll, über den Nationalpark und den Taupolake, konnte auch noch ein paar Bilder von dort oben machen. Im Krankenhaus haben die dann festgestellt, dass der Fuss sich entzuendet hat und ich muss jetzt ein paar Tage den Fuss hochlegen, kühlen und so wenig laufen wie möglich. Die nette Krankenschwester, hat mir dann noch ein Zimmer in einem Hostel gebucht und ein Taxi für mich besorgt. Weil ich ja nur fuer den einen Tag der Wanderung Kleidung und Essen mitgenommen hatte, war das natürlich alles etwas blöd. Die Taxifahrerin hat mir dann aber noch ihre Pommes gegeben und in dem Hostel waren die Leute auch alle sehr nett. Zwei Deutsche, Katja und Christiane, haben fuer mich Frühstück gemacht und eine Kanadierin hat fuer mich am Abend gekocht. Also beschweren kann ich mich nicht;)) Mein Auto haben mir ein Päärchen aus Deutschland nach Taupo gebracht. Die beiden hatte ich auf der Hütte kennengelernt und sie hatten mir angeboten, mein Auto nach Taupo zu bringen, da sie dort sowieso am naechsten Tag hier hin wollten. Ich hab denen einfach meine Schluessel gegeben und war dann auch froh, als sie gestern abend eingetroffen sind. Also ich hatte wirklich viel Glueck im Unglueck und in der Not viele nette Leute kennengelernt. Ihr seht, die Sache entwickelt sich hier zu einem großen aufregendem Abenteuer!!!
Meinem Fuss geht´s jetzt auch schon wieder etwas besser und ab morgen reise ich dann wieder mit Manu zusammen. Am 28. Januar geht´s dann auch endlich rüber zur Südinsel.

Liebe Grüsse,
Heike

Freitag, 2. Januar 2009

Christmas and New Year


Ich wuensche ich euch allen ein frohes neues Jahr!!! Ich hoffe ihr seid alle gut reingekommen.
Jetzt zu mir:
Weihnachten habe ich mit Andi und Sophia in New Plymouth gefeiert. Wir sind dort am Heiligabend ins Hostel eingezogen und haben lecker gekocht. Danach gab´s noch selbstgemachten Gluehwein und dann ging´s in die Bars. Leider ist das hier ja alles etwas anders als in Deutschland. So wird Weihnachten auch erst am 25. Dezember gefeiert und alles hat an diesem Tag geschlossen. Somit endete der Heiligabend auch schon gegen 1:00 Uhr, weil die Bars dann zumachten. Am 25. war somit auch keine Party angesagt und dazu kam noch, dass das Wetter nicht ganz so gut war. Statt am Strand zu feiern haben wir den ganzen Tag im Bett gelegen, einen Film nach den anderen angeschaut und ein Bier nach den anderen getrunken. Es gab Freibier vom Hostel!!Abends haben wir dann noch gegrillt.
New Plymouth ist uebrigens als Drehort berühmt aus dem Film "Der letzte Samurai".
Am 2. Weihnachtstag sind wir wieder nach Taupo gefahren und da gab´s dann auch eine ordentliche Party. Achja, Geschenke wurden am Morgen des 1. Weihnachtstages verteilt, wie ueblich in Neuseeland. Wir haben uns gegenseitig bewichetelt, ich habe ein neues Tagebuch bekommen, weil ich das alte bald vollgeschrieben habe. So viel zu Weihnachten.
Am 28.12. haben wir uns dann aufgemacht nach Gisborn. Unterwegs in Taupo habe ich noch Kara eingesammelt und zusammen sind wir zum Festival gefahren. Leider haben wir die falsche Route ausgesucht und sind durch einen Nationalpark ueber Schotter-strassen gefahren. Statt 4 Stunden haben wir 7 Stunden fuer die Strecke gebraucht dafür war der Nationalpark aber total schoen. Gegen 4 Uhr haben wir das Rhythm and Wine festivalgelände erreicht, es ist ungefaher vergleichbar mit Hurricane, vielleicht noch etwas kleiner. Zuerst haben wir uns Jamie Liedell und Santagold angeschaut, hat da jemand von euch schon mal was von gehoert??? Also wir auch nicht, aber die Neuseelaender sind zu Santagold ziemlich abgegangen. Danach kamen endlich "The Kooks" und "Franz Ferdinand", die auch der Grund für unseren Besuch waren. Franz Ferdinand war echt geil!! Leider hatte es aber den ganzen tag ziemlich doll geregnet und wir waren patschnass am Abend. Das Festival ging insgesamt 3 Tage, wir haben aber nur eine karte fuer einen Tag. Hätte noch gerne "The Black Seeds" gesehen. Kennt ihr wahrscheinlich nicht, aber die muesst ihr euch unbedingt mal anhoeren, spaetestens wenn ich wieder zurueck bin werde ich euch mit der Cd nerven;))
Einen Tag nach dem Festival sind Kara und ich nach Wellington gefahren mit Zwischenstopp in Napier. Kara und Rachel kenne ich noch aus meiner Zeit in Paihia, die beiden wohnen hier in Wellington und ich bin derzeit bei ihnen untergeschlüpft.

Am New Years day sind Rachel und ich schön essen gegangen, anschließend ins Hostel zu den anderen und auf dem Civil Square, da dort Livemusik gepielt wurde. Später ist Kara mit ihren Arbeitskollegen noch hinzu gekommen, sie musste vorher noch arbeiten. Zusammen waren wir die ersten (fast der ganzen Welt!), die ins neue Jahr reingefeiert haben. Anschliessend sind wir noch in eine Bar gegangen und haben etwas getrunken. Kara und Rachel mussten am nächsten Tag leider wieder arbeiten, somit endete die Neujahrsfeier auch schon gegen 4 Uhr, aber wir hatten trotzdem jede Menge Spass.
Ich werde jetzt noch 2 Tage in Wellington bleiben und dann werde ich mir den Rest der Nordinsel anschauen.
Gegen Mitte Januar geht´s dann auf die Südinsel, bin schon sehr gespannt. Jetzt muss ich mir erstmal ein neues Handy besorgen, da mein altes seit dem Festival kaputt ist, da ich dort angerempelt wurde und mein Handy unsanft auf den Boden gefallen ist.
Also bis demnaechst,
Heike

Donnerstag, 18. Dezember 2008

So, jetzt bin ich auf Reisen....

Erstmal in Kurzfassung, wo ich in den letzten drei Wochen alles war:
Dargaville - Paihia
Paihia - Wellsford
Wellsford - Auckland
Auckland - Thames
Thames - Coromandeltown
Coromandeltown - Cape Colville - Whitiangi
Whitiangi - Cathedral Cove - Hot Water Beach - Tauranga
Tauranga - Matamata
Matamata - Hamilton
Hamilton - Rotorua
Rotorua - Taupo

also die Hälfte der Nordinsel haben wir jetzt schon gesehen. In Paihia waren wir über ein Wochenende um Party und eine Delphintour zu machen. Von dort sind wir nach Wellsford an einen sehr schönen und einsamen Strand gefahren. In Auckland haben wir in Devenport, bei einer Bekannten von Sophia übernachtet. Dort haben wir auch Simone wiedergetroffen, die mit ihrem Freund dort drei Wochen bleiben will. Außerdem haben noch die Wahikee Island besichtigt, naja, eigentlich lagen wir nur am Strand in der Sonne. In Auckland haben wir eigentlich jeden tag mindestens eine Fähre verpasst und ein Bus kam auch noch hinzu. Somit hatten wir gar nicht so viel Zeit in Auckland, weil die meiste Zeit halt mit warten bis zur nächsten Fähre draufgegangen ist.
Von Auckland aus sind wir nach Coromandel, eine Nacht in Thames und dann in coromandeltown. In Thames trafen wir Manu an einer Bushaltestelle, wir haben sie dann im Auto mitgenommen.
Zusammen sind wir zum Cape gefahren und haben auf den Weg dorthin noch Pinguine (keine Nonnen, sondern echte!!!) gesehen. Gelandet sind wir in Whitiangi, ein sehr nettes Örtchen. Eine Nacht haben wir dort verbracht und sind dann zur Cathedral Cove und zur Hot Water Beach gefahren. Am Hot Water Beach gib´s heisse Quellen unter dem Sand am Strand. Wenn Ebbe ist, kann man sich selber einen hot pool ausgraben. Wir haben´s leider nicht hingekriegt, da wir etwas zu spät waren und die Flut kam. Wir haben uns so auf den teilweise sehr heissen Sand gelegt und das kalte Meerwasser über unsere Körper spülen lassen. Ein Bad im Meer war auch noch drin. Der Hot Water Beach ist einer der gefährlichsten Strände in Neuseeland, da dort unheimlich starke Strömungen sind, die einen in´s Meer reißen können. Eine Woche vor unserem Besuch ist dort noch ein Mann spurlos verschwunden. Naja, wir leben ja noch alle und hatten unseren Spass.
In Tauranga sind wir mehrere Tage geblieben, die beach von Papamoa ist wirklich sehr schön.
Weiter ging´s nach Matama oder auch Hobbiton. Das Auenland kann dort besichtigt werden, aber von dem Filmset ist sowieso nichts mehr zu sehen. Wir haben uns das Eintrittsgeld gespart.
Hamilton ist eine Industriestadt. Abends waren wir in verschiedenen Bars, aber am nächsten Tag sind wir auch schnell wieder weitergezogen nach Rotorua. Dort haben wir an einen Maoritrip mit traditionellen Tänzen, Gesängen und Essen, dem Hangi, teilgenommen. Es war wirklich sehr beeindruckend. Einen bushwalk gab´s auch noch mit Glühwürmchen. Am nächsten Tag habe ich einen Trip durchs wai-o-tapu wonderland gemacht. Dort gib´s viele dampfende Pools, Krater und einen geysier. Dieser war allerdings nicht so spektakulär, da jemand vom Personal dort irgendetwas reinschütten musste bis der Geysier losging.
Seit zwei Tagen sind wir jetzt in Taupo. Das Wetter ist leider wieder schlechter geworden, sodass ich das Surfboard nicht ausprobieren konnte. Mit dem Verkauf des Brettes ist es auch schwieriger als gedacht. Heute waren wir bei den Huka Falls.
Als nächste Stationen habe ich Waitomo Caves, Raglan, New Plymouth, Napier, Gisborn und Wellington geplant. In Raglan werden wir wohl zu Weihnachten sein Silvester soll für uns in Wellington gefeiert werden. Dann ist auch schon fast die ganze Nordinsel geschafft.
So, das war´s erstmal wieder von mir.
Liebe Grüße, Heike

Samstag, 22. November 2008

Dargadead (Dargaville) und Simones und Riekes Geburtstag!!

...so, da bin ich mal wieder und hier hat sich wieder einiges getan. Der Hoteljob war leider nicht das Wahre. Ich konnte dort nur zwei bis dreimal in der Woche arbeiten und das hat mir dann nicht so viel Geld gebracht. Die Lebenshaltskosten in Paihia sind schon sehr hoch ;-)
Jetzt bin ich also in Dargaville oder auch Dargadead, wie wir es nennen, gelandet. Dort arbeite ich auf einem Kumara- (Süßkartoffel) feld. Die Arbeit ist ganz easy. Man sitzt auf einer Kiste und muss die Pflanzen schneiden und in eine andere Kiste legen. Nach der Lunchpause geht´s dann meistens auf´s Feld zum pflanzen. Dort sitzte ich dann mit 7 anderen Leuten auf einer Pflanzmaschine hinter einem Trecker und pflanze eine Pflanze nach der anderen in die Erde. Man benutzt nur den rechten Arm und macht die ganze Zeit diesselbe Bewegung. Die Arbeit ist zwar nicht der Hit, aber es gibt Geld und es gibt wesentlich schlimmeres, womit ich ja auch schon Erfahrung beim Knospendrücken gemacht habe. Ausserdem sind die Menschen auch alle ganz nett auf dem Feld. Wir leben in Dargaville bei einer älteren Dame in einem alten Hospital. Die Frau ist jeden morgen um 6:00 Uhr wach und schreit den tauben Hund an. Das nervt echt!! In Dargaville ist sonst nicht´s los.
Hier gib´s zwei Nazigangs. Ein Mitglied haben wir auch schon an der Tankstelle angetroffen, er hatte zwei Hakenkreuze auf den Arm tätowiert, war aber ein Farbiger.
Am Wochenende kommen wir zum Glueck immer aus Dargaville raus und fahren meistens in unsere alte Heimat, Paihia, zurück. So auch letztes Wochenende. Da hatten wir auch einen besonderen Grund. Am Sonntag hatte die Simone und am Montag die Rieke Geburtstag. Simones Geburtstag begann mit einem Skydive. Wir hatten alle schon Wochen vorher Schiss vor diesem Tag, aber es gab kein zurueck mehr... Um 8:00 Uhr morgens hatten wir gebucht. Als wir am Flughafen angekommen waren, wurden uns erstmal heisse Outfits (Fallschirmdress) verpasst. Leider konnten immer nur zwei zusammen ins Flugzeug, also sind Simone und ich und Andi und Sophia zusammen gesprungen. Ich bin dann auch noch als erstes runter, im Tandem mit dem Gavin. Wir sind ca. 20 Minuten mit einer kleinen Maschine geflogen bis wir die Höhe von 12000 ft. (ca. 3500 Meter) erreicht hatten. Die Aussicht auf die Bay of Islands war wirklich beeindruckend, aber ich konnte sie doch nicht so ganz geniessen, da mir das Hemd vor dem Hintern trillerte!! Nachdem wir die entsprechende Höhe erreicht hatten, ging´ gnadenlos raus. Ich war schon in der Luft, der Gavin saß aber noch im Flieger. Eigentlich willst du gar nicht mehr, aber dir bleibt halt keine Wahl. Sobald du ins Flugzeug eingestiegen bist, kommst du nur noch mit dem Fallschirm auf die Erde zurück.
Im ca. 45 Sekunden freiem Fall bekommt man ein Wahnsinns Gefühl. Auf 800 m Höhe öffnet sich der Fallschirm und dann kannst du etwas relaxen und die Aussicht geniessen. Als ich glücklich unten angekommen war, wäre ich am liebsten gleich noch einmal gesprungen. Das war einfach der Hammer und ich würde es immer wieder machen. Ich hoffe, in Australien ergibt sich noch einmal die Gelegenheit. Also Logi mach dich auf was gefasst, du wirst es bestimmt nicht bereuen;))
Nach dem Skydive haben wir am Strand lecker gefrühstückt. Abends ging´s mal wieder auf Party, zur Jamnight ins Beachhouse. Dort haben wir auch in Rikes Geburtstag reingefeiert. Von diesen Abend existieren auch sehr viele Fotos, an denen sich keiner von uns mehr recht errinnern kann!!! Simone und Andi wurden im Beachhouse schon nicht mehr bedient, da die beiden zu voll waren;))...echt lustiger Abend.
So, ich muss mal sehen, was heute noch so passiert. Ich werd mich dann mal richten und dann wieder steilgehen!!!

also bis dann
Eure Heike

Dienstag, 28. Oktober 2008

Mein neuer Job!!



... so, nachdem ich lange Zeit nicht so viel getan habe, hab ich jetzt wieder einen neuen Job gefunden. Ich arbeite in einem Hotel als Kellnerin in der Bar und im Restaurant. Sonntag war dort ein Oktoberfest mit deutschem Bier, Essen und Musik. Wir mussten uns auch angemessen kleiden und haben ein neuseeländisches Dirndl anbekommen. Es war schon interessant, ein deutsches Fest in Neuseeland zu feiern. Das Fest wurde zwar etwas anders gefeiert, beispielsweise lief plötzlich ein deutsches Weihnachtslied!!
Die Neuseeländer mögen das Bier auch nicht mit so viel Schaum und somit mussten wir das Weißbier so zapfen, dass möglichst keine Krone auf dem Bier war. Das Essen war total lecker…, endlich mal wieder Brezel, festes Brot, Sauerkraut und leckere Würstchen. Normalerweise schmecken die hier nicht so besonders.

Meine Arbeitskollegin und die Managerin sind total nett. Gestern haben die mich schon alleine an der Bar gelassen. so konnte ich dann die ganze Zeit meine Musik spielen und habe dann noch mit ein paar Gästen Pool gespielt. Das ist hier ein beliebtes Spiel und die Neuseeländer haben hier auch immer Poolcompetentions (???).

Sophia, Simone und Andi sind seit gestern in Dargaville am schuften, aber zum Wochenende fahren sie immer wieder rauf nach Paihia, um Party zu machen. Davon hatten wir die letzten Tage auch wieder genug. Andi und ich sind Samstag noch auf einer Bootsparty in Opua, ca. 5 km von Paihia, gelandet und mussten feststellen, dass nachts die Taxiunternehmen geschlossen haben. Um sechs Uhr morgens sind wir dann mal los und hatten Glück, dass wir auf einen Securityman gestoßen sind, der uns nach Paihia mitgenommen hat.
Ansonsten gib´s erstmal nichts Neues von mir.


Bis dann,

Heike

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Mein Alltag in Paihia...

... wenn man das überhaupt Alltag nennen kann, da doch jeden Tag was anderes passiert. Also morgens steh ich immer so gegen 5 (!!!) vor zehn auf, damit ich um 10 (!!!) Uhr anfangen kann mit dem Putzen im Hostel. Ich bin mit zwei Amis, Kara and Rachel, für die Badezimmer zuständig, das heisst Klos schrubben, Waschbecken putzen, wischen und immer schauen, dass auch genügend Klopapier vorhanden ist. Wenn wir dann mit den 21 Badezimmern fertig sind, folgt die Küche, Arbeitsflächen putzen, wischen und dann noch den Loungebereich sauber machen. Danch folgt dann Mülleimer ausleeren und den Müll richtig trennen, ... alles nicht so lecker. Wenn wir diese Sachen dann vor 12 Uhr geschafft haben, denkt sich der Hotelmanager noch immer weitere schöne Aufgaben für uns aus, wie z.B. Lichtschalter putzen oder den Hof kehren, der sowieso nicht dreckig ist. Meistens haben wir es dann um halb eins geschafft und dann beginnt der angenehme Teil des Tages. Erstmal wird gefrühstückt, Müsli und natürlich Billigtoast mit Käse, den ich vom Hostel bekommen habe. Meistens lauf ich danach rüber zu einem anderen Hostel und schaue, was die anderen Mädels so machen. Dann geht`s auf zum Strand, relaxen. Abends kochen wir meistens zusammen, oftmals Nudeln. Das Essen ist hier etwas einseitig, meistens Nudeln mit Ketchup oder Tomatensoße, 5 - Minuten Nuddeln oder Pommes. In der letzten Woche haben wir aber sogar mal gegrillt und Chickenwraps gab´s auch schon einmal. Eigentlich ißt man hier nur das, was billig ist und nicht so aufwändig gekocht werden muss. Salat und Gemüse gib´s so gut wie gar nicht. Obst auch eher selten, ab und zu mal Weintrauben, da ich die einfach zu gerne mag. Es gibt auch Tage, an denen man sich nur von Toast ernährt.Letzte Woche hab ich den besten Schokokuchen überhaupt gefunden, ...man, war der lecker. Nach einem Stück ist einem aber auch schon leicht gammelig.
Nachdem wir abends irgendeinen Film angeschaut haben, geht´s dann los zum Beachhouse, Salty oder zum Pipi Patch. Dort wird dann getrunken, manchmal mehr... manchmal auch weniger, und man lernt neue Leute kennen. Um eins machen die Bars hier zu. Entweder geh ich dann weiter zum Bonfire, eine andere Bar in der Stadt mit etwas längerer Öffnungszeit, oder zurück ins stinkige Hostelzimmer. Eigentlich ist das Hostel ja ein 5 - Sterne Backpacker, aber die Cleaner schlafen in dem stinkigsten Raum des Hostels. Ich schlafe dort mit einer Deutschen und zwei Engländern zusammen in einem Zimmer. So sehen viele Tage meines Lebens in Paihia aus, aber wir haben zwischendurch immer aufregende Aktionen.
Vorgestern waren wir z.B. Kajakfahren. Wir mussten dann aber leider feststellen, dass ein Einerkajak untergeht, wenn man zu zweit drinsitzt. Meine Hose war klitschnass. Ich bin dann trotzdem noch eine Runde um eine kleine Insel gefahren.
Heute bin ich in Kerikeri, um Patrick das Auto zu bringen. Ich war auch gerade beim Frisör, alles etwas kürzer geworden und dann hab ich mir wieder den Ponny schneiden lassen. Für die nächsten Tage haben wir Parasailing gebucht, hängt allerdings vom Wind ab. Es ist hier der höchste Parasail in Neuseeland. Ich werde auf jeden Fall Bilder davon machen. Für dieses Wochenende ist mal wieder Arbeiten angesagt, man kann ja nicht nur das Geld auszugeben:-)) In nächster Zeit werde ich wahrscheinlich das Hostel wechseln, da meine Arbeitszeiten im Hotel sich mit den Hostelcleaning überschneiden. Ich such mir dann ein kostengünstigeres Hostel oder werde wieder eine Weile im Auto leben.
So, das war ein Einblick in mein Alltagsleben hier in Paihia.
Bilder folgen demnächst.

Liebe Grüße
Eure Heike!!!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Paihia







In Kerikeri bin ich dann doch nicht so lange geblieben wie zuerst gedacht. Ganze 5 Tage hab ich das mit dem Job ausgehalten, dann bin ich mit ein paar Maedels nach Paihia gefahren, um dort einen besseren Job zu finden. Nachdem ich dann einen Tag Unkraut gezupft und zweimal Probearbeiten hatte, arbeite ich jetzt in nem Hostel fuer freie Unterkunft und ab Sonntag in einem Hotel als Kellnerin und Cleaner. In zwei Wochen findet in dem Hotel das Oktoberfest statt und da bin ich natuerlich richtig am Platz!! :-))
Paihia ist total schön und hier ist zum Glück auch einiges mehr los als in Kerikeri. Hab hier auch schon einiges erlebt und ne Menge Leute kennengelernt. Letzte Woche war ich Horse Trekking, ja, ich bin auf einem Pferd geritten. Leider wollte das Pferd nicht so wie ich wollte. Alle sind auf dem Weg geblieben, ... ausser ich. Ich hab erstmal die ganzen Büsche und Bäume mitgenommen. Dann wollte das Pferd auch nur fressen und ich hab`s getreten und gezogen aber es ging einfach nicht weiter (wie ein dummer Esel!). Zum Schluss hab ich`s aber doch geschafft, ohne Verletzungen die Strecke zu überstehen.
Dann war ich auch noch Speedboat fahren, Mack Attack!!! Eine Freundin, die Andi, arbeitet dort und somit konnten Simone, Sophia und ich eine Tour umsonst mitfahren. Das war echt cool, sind zum Hole in the Rock und in die Cathedral Cove gefahren. Das ging ziemlich ab!!!
Auf einer Farm war ich dann auch noch eingeladen. Der Vater von einem Bekannten, Sam, hat hier in der Nähe eine Farm und dann hat er mich mal mitgenommen. Wir ind dort Quad gefahren und haben die Kühe eingetrieben. Also die Farmarbeit ist hier auch ziemlich easy, da man nur die Kühe holen muss und das Melken geht von selbst. Nach dem Melken laufen die Kühe sogar von selbst wieder zur Weide zurück, intelligent ne?. Das Beste ist noch, dass man die Kühe mit dem Quad abholt und somit echt Spass dabei hat.
Ansonsten bin ich in Paihia jeden Tag in einer Bar. Heute gehen wir mal wieder in einem Restaurant essen und natürlich mal wieder "for free", da wir von einem Belgier eingeladen wurden. Also die Menschen sind hier echt total nett!!!!
Meine guten Englischkenntnisse hab ich dann auch mal wieder zum Besten gegeben: I have a map, I can cook (gucken)!!!!
Viel Spass beim Fotos gucken.

Bis bald Eure Heike